Geodan Movida: Indoor-Lokalisierung
Mit Geodan Movida können vier verschiedene Ortungsverfahren eingesetzt werden, um ein Objekt zu identifizieren und seine Position innerhalb eines Gebäudes zu bestimmen.
Beschreibung der verschiedenen Indoor-Ortungsverfahren |
Hot Spots
Diese lokalisieren Tags, die sich in den Empfangsbereich eines Sensors bewegen. Dieser Bereich kann sich über weniger als einen Meter bis hin zu 50 Metern und mehr erstrecken. Die Größe und räumliche Ausdehnung dieses Hot Spots kann dabei durch die Verwendung von Sensoren mit gerichteter oder streuender Empfangscharakteristik beeinflusst werden.
Verwendete Technologien:
- Active RFID (WiFi, Ultrawideband)
Schleusen
Diese zeichnen die letzte bekannte Position an einem Durchgang auf. Dabei bestimmt die Positionierung und die Anzahl der eingesetzten Sensoren die Genauigkeit der Ortsinformation – ob auf Raum-, Stockwerks- oder Abteilungsebene. Sofern zwei Sensoren an einer Schleuse kombiniert werden, kann Movida auch die Bewegungsrichtung erkennen, etwa um das Betreten oder Verlassen von definierten Bereichen zu erkennen.
Verwendete Technologien:
- Active RFID (Wi-Fi, Ultrawideband),
- passive RFID
Koordinaten
Durch die räumliche Berechnung der Signalausbreitung (mittels Triangulation oder auch Multiangulation) wird eine präzise Ortsinformation erreicht. Je nach Sensordichte und eingesetzter Technik reicht die Genauigkeit von wenigen Zentimetern bis zu einigen Metern.
Verwendete Technologien:
- Active RFID (WiFi, Ultrawideband)
Nähe (“zuletzt gesehen bei”)
Benutzt die Ortsinformation bekannter Objekte wie eines Computers, an dem ein Nutzer gerade angemeldet ist oder den Durchgang des Nutzers an einem Tor, um die derzeitige oder die zuletzt bekannte Position der Person zu erkennen.
Verwendete Technologien:
- Active RFID (WiFi, Ultrawideband),
- passive RFID






